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Chronik um1900



Protollbuch der Gemeindevertretung der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius, Mengede


Um 1900

Am Anfang des 20. Jahrhunderts setzte infolge der guten Entwicklung und Steigerung der Kohlenindustrie eine rege Bautätigkeit

der Zechen ein. Wo früher nur wenige Leute  - zumeist Bauern – wohnten und Acker- sowie Sumpfland war, wurden in wenigen

Jahren ganze Straßenzüge  mit Wohnbebauung  fertiggestellt. Zechenagenturen warben im In- und Ausland Arbeitskräfte, die  in

den neuen Wohnsiedlungen untergebracht wurden. So entstanden auch im Gebiet  der heutigen Pfarrei St. Josef zahlreiche

Wohngebiete.


Auf Grund des Zuzugs vieler Katholiken; kam die seelsorgliche Betreuung schnell an ihre Grenzen. So begann man Gebetsräume

einzurichten und Kirchen u bauen, die von Hilfsgeistlichen der Pfarrei St. Remigius betreut wurden.

1906/07

Nachdem unter anderem Brambauer und Bodelschwingh bereits eigene Filialbezirke  geworden waren, gab es ab 1906

auch erste Überlegungen für den Bereich der damaligen Kolonie „Mengede“.So findet sich im Protokollbuch der

Gemeinde-Vertretung St. Remigius (heute Kirchenvorstand) ein Beschluss, eine bestimmte Entschädigungssumme für die

Erweiterung der Kolonie für 120 Familien zu akzeptieren, insofern die Union Dortmund der Kirchengemeinde kostenlos einen

Bauplatz für eine Kirche überlässt. Die Gemeinde-Vertretung beschließt auf der Kolonie Adolf von Hansemann für die dort

wohnenden Katholiken eine Kirche zu erbauen. Dieselbe soll nach einem von Architekten Düchting vorgelegten Plan und

Kostenaufschlag zum Preise von 25.468 M ausgeführt werden.



1908/09

In den beiden Folgejahren drehen sich die Planungen vor allem um die Finanzierung des Kirchenbaus. Aber auch die Platzfrage

verzögert konkrete Beschlüsse. Unter Leitung von Vikar Franz Lohne gründen 28 katholische Arbeiter der Kolonie

Adolf von Hansemann einen katholischen Arbeiterverein.



1910

Im Januar wird eine Kommission eingesetzt, um die Bauangelegenheiten „zu beraten und zu fördern“. Diese treibt die Bauplanung voran. Aufgrund stetig wachsender Bevölkerung erscheint die erste Planung allerdings zu klein geraten sein, denn im September wird der noch nicht begonnene  Kirchbau bereits „erweitert“.

Mit Rücksicht auf die Seelenzahl der Katholiken in der Kolonie Mengede erscheint einer Erweiterung der

geplanten Filialkirchen dortselbst  geboten. Die Gemeindevertretung bewilligt dafür hierzu erforderlichen

Mittel in Höhe von 13.700 M.

Im Oktober wird dem Bauunternehmer `grünes Licht` für die Erd- und Maurerarbeiten gegeben. Nach dem Arbeiterverein von 1909 ruft Vikar Lohne im Jahre 1910 einen katholischen Jünglingsverein ins Leben. Ebenso wird am 08. April ein katholischer Mütterverein gegründet.


hier:Sitzung vom 1. März 1907

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