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Chronik 1911 bis1914


Wallfahrt des Müttervereins nach Kevelaer im Jahre 1911

Die St. Josefskirche um 1911

1911

Nachdem die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, wird am 25. Mai 1911, dem Fest Christi Himmelfahrt,

der Grundstein für die St. Josefkirche gelegt. Unter Leitung des Pfarrers Bukes und dank fleißiger Handwerker werden

die Kirche und die Kaplanswohnung noch im selben Jahr fertig gestellt.

Zur Einrichtung der Kirche ist in der Chronik zu lesen:

          Die innere Ausstattung der Kirche war zunächst dürftig, der Hauptaltar  – Nebenaltäre fehlten ganz  –

           war aus der Kirche Bodelschwingh für 100  Mk erworben worden. Die Bänke fehlten zum größten Teil.

          Auf der Orgelbühne  stand ein Harmonium. Die Paramente waren dürftig und armselig.


Vikar Franz Lohne, Hilfsgeistlicher in St. Remigius, übernimmt die seelsorgliche Arbeit in der neuen  Filialgemeinde,  zu der ca. 4000 Katholiken gehören.

Lange kann Vikar Lohne – ebenso wie seine unmittelbaren Nachfolger – allerdings nicht in St. Josef wirken. Ihm folgen im raschen Wechsel die Vikar Josef Böhmer (August 1912 bis Ostern 1913), Vikar Gerhard Stakemeier (Ostern 1913 bis Ostern 1914) und Vikar Larl Prior (Ostern 1914 bis Advent 1914



1913

Viele der neuen Einwohner waren aus dem Ausland nach Dortmund gekommen. Unter diesen war eine große

Anzahl polnischer Arbeiter. So wurde im Jahre 1913 eine Polenmission abgehalten, aus deren Zeit noch das

hölzerne Missionskreuz stammt, welches heute in der Kirche zu finden ist. Zur Integration und Beheimatung trugen

sicherlich auch die polnisch-sprachigen Messen bei, welche in St. Josef wöchentlich von Vikar Stakemeier – der

der polnischen Sprache mächtig war, gefeiert wurden.

Unter dem Kirchenausgang wurde im selben Jahr eine Krypta mit dem sterbenden Heiland errichtet. Weiterhin

wurden eine Muttergottes-Statue (Unbefleckte Empfängnis) und eine Herz-Jesu-Statue gestiftet.

Am 19. November 1911 wird die St. Josefkirche durch den Dechanten Keweloh unter Assistenz des Pfarrers Bukes, der Vikare Bieke, Köster, Lohne und des Pfarrvikars Helweg geweiht.

1914

Mit dem ersten Weltkrieg beginnen die Kriegsandachten. Vikar Prior geht als Feldgeistlicher nach Russland und

als Stellvertreter kommt Vikar Klein nach St. Josef. Er wird später dort Pfarrvikar und bleibt der Filialgemeinde

fast 25 Jahre erhalten.

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