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Chronik 1937 bis1940



                                                        

                                                                                                                                                                                       

1937/38

Trotz starker Behinderung in ihren äußeren Tätigkeiten, machen die kirchlichen Vereine ihre Wallfahrten nach Neviges und Werl. Auch finden weiterhin  Einkehrtage statt. Anlässlich des 25jährigen Priesterjubiläums von Pfarrvikar Klein findet vom 06. Bis 09. April zunächst ein Triduum und am 2. Ostertag ein festliches Levitenhochamt statt.



1939

Nach fast 25 Jahren verlässt Pfarrvikar Josef Klein zu Ostern die Gemeinde und wird Pfarrer in Wanne-Eickel. Ihm folgt Pfarrvikar Augustin  Stöcker, der aber bereits Mitte Januar des folgenden Jahres seien Pfarrstelle in Bodelschwingh antritt.


1940

Nach einigen Wochen Vakanz tritt am 24. Februar Pfarrvikar Friedrich Wille, bisher Vikar in Hagen, Herz-Jesu, seinen Dienst in St. Josef an.  Er nimmt sich direkt eines großen Problems an: die Kirche ist noch ohne Heizung. Da die Polizei droht, die Kirche zu schließen, wenn die Gemeinde keinen Luftschutzraum baut, wird Mitte Juni die

Höherlegung des Chorraumes in Angriff genommen, unter dem sowohl Heizung als auch

Luftschutzkeller ihren Platz finden sollen. Der  Luftschutzkeller soll nach Plänen von

Pfarrvikar Wille gleichzeitig auch als Schulraum für die Glaubensunterweisung genutzt

werden. Ende September ist die Baumaßnahme abgeschlossen und der Raum eingeweiht.

                                                                   


Schönstattkapelle

im Keller unter dem Hochaltar           


Weißer Sonntag 1935

Zur Kriegssituation schreibt Pfarrvikar Wille:

Seit Pfingsten hatten wir des Öfteren Fliegerbesuch. Im Gemeindebezirk ist bis jetzt noch keine Bombe gefallen. Infolge der erhöhten Fliegergefahr ist seit Pfingsten eine dritte hl. Messe eingelegt. Das religiöse Leben wurde von der Partei programmmäßig weiter eingeengt.

Die Pfarrbücherei darf nur noch religiöse Bücher enthalten,. Jugendliche  unter 18 Jahren dürfen an Exerzitien nicht mehr teilnehmen; der Religionsunterricht in die Schule ist aufgehoben. Was wird weiter Kommen? So fragt mancher Katholik? Gott entzieht uns mehr und mehr alle Krücken d.h. alle weltliche  Hilfe. Wir sollen lernen, auf ihn zu bauen und zu vertrauen.…Wir werden nicht untergehen!

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