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Chronik 1957 bis1960






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1957

Im Juni stirbt die Seelsorgehelferin Schwester Marth  Haßdenteufel.  Ihr folgt im Juli Schwester Marianne Bohle aus Eslohe.

Im August wird ein lange Zeit angestrebtes Ziel erreicht. Nachdem die Wohnung  für einen Vikar fertiggestellt war, tritt Vikar Edgar Pauli aus Wanne-Eickel (Herz-Jesus) die Stelle an.  Die Gemeinde hat nunmehr zwei Geistliche.

1958

Am Tage  nach dem Dreikönigsfest beginnen umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Kirche. Der Chorraum erhält eine Betondecke mit Plattenbelag, die elektrische Anlage samt Beleuchtung werden völlig neu angelegt, ebenso die Heizung, der Windfang und die Schränke in der Sakristei. Die Orgel wird generalüberholt. Die Maßnahme hatte einen Umfang von mehr als 50.000 DM.

1959

Der katholische Arbeiterverein kann auf sein 50jähriges Bestehen zurück blicken. Mit einem Triduum, sowie einem  Festhochamt wird das Jubiläum begangen, anschließend findet die weltliche Feier im Saalbau statt.


1960

Die Altäre, welche durch Kriegsschäden und den Holzwurm lädiert sind, werden restauriert. Im Mittelschiff der Kirche werden neue Bänke aufgestellt, eine Lautsprecheranlage installiert und ein elektrischer Liedanzeiger angebracht.


Die Zeit ist geprägt vom "Geist der Erneuerung" im Vorfeld des II. Vatikanischen Konzils: Dieser Aufbruch hatte aber auch seinen Schattenseiten, von denen Pfarrer Wille in der Chronik berichtet:

Zur Zeit  ist die Bilderstürmerei in der Kirche modern unter der Parole: Das Gotteshaus muss in  "urchristlicher" (?) Form gestaltet we3rden; nur  der nackte Altar darf in der Kirche stehen; alles andere muss vom Altar verschwinden (Heiligenbilder - sogar der Tabernakel).  Eine kirchliche Tradition kennt dieses einseitig

"liturgische Erneuerung" (?) nicht an. Eine andere Parole lautet: "Kampf gegen den Kitsch". Immer wieder wird die Meinung verbreitet, vor sogenannter kitschiger Kunst könne keine echte Frömmigkeit wachsen…

Unsere kath. Kirchen gleichen vielfach calvinistischen Bethäusern; sie sind nicht mehr festliche Räume, in denen die Gläubigen sich mit der triumphierenden Kirche verbunden fühlen.  Im Februar 1961 kam endlich im kirchl. Amtsblatt  eine Verfügung des Erzbischofs, wodurch dem Bildersturm  hoffentlich Grenzen gesetzt sind. Über dem Chor in der Kirche war ein Bild des Christkönigs. Es tut dem Pfarrer heute leid, dass er auf Drängen des Architekten nachgegeben hat und das Bild hat überstreichen lassen. Wäre die Verfügung des Erzbischofs  doch früher gekommen!





Die Pfarrhelferin Marianne Bohle verlässt ihre Stelle aus gesundheitlichen Gründen. Ihr folgt im Januar 1961 Regina Wiggenbrock.