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Pfarrer Uli Stahl

Hans-Ulrich Stahl, 67 Jahre, Pfarrer in St. Josef Do.-Nette. Geboren am 17.06.1946 in Gerlingen/Wenden im Sauerland. 3. von 5. Kindern der Eheleute Elisabeth und Josef Stahl. Besuch der Volksschule in Gerlingen, wechselte nach der 5. Klasse auf das städtische neusprachliche Gymnasium  in Olpe.


War in seiner Heimatgemeinde St. Antonius der Einsiedler Messdiener und spielte als Stürmer beim FSV Gerlingen in der Bezirksliga und Landesliga. Mit 19 Jahren berufen  in die Fußballkreisauswahl  Olpe.


Machte nach achteinhalb Jahren das Abitur, studierte in Münster ein Semester  Philologie und Theologie, dann Studium der Philosophie und Theologie in Paderborn und München. Am 15. 12.1973 wurde er zum Priester geweiht im Hohen Dom zu Paderborn.


1. Vikarstelle: vier  Jahre in St. Christophorus  Do.-Huckarde, fast drei Jahre war St. Michael und St. Marien in Siegen seine Wirkungsstätte. Es folgten fast  neun  Jahre als Pastor in St. Barbara Do.-Eving und fünf Jahre in St. Magdalena Do.- Lütgendortmund. Neun Jahre war Uli Stahl  auch Diözesanpräses  der DJK.

Im Jahre 1993 wurde Uli Stahl vom damaligen Erzbischof Degenhardt zum Pfarrer von St. Josef Do.-Nette ernannt. Die St. Josefgemeinde Do.-Nette ist seine geistliche Familie und Heimat geworden.  Mehrere Jahre  war er auch Dekanatspräses der kfd im Dekanat Dortmund West.

Pfarrer Stahl, oder "unser Uli" wie er liebevoll genannt wird, ist jeden Tag, wenn möglich  mit dem Fahrrad unterwegs.  In und um Nette sieht man ihn  auch bei Wind und Wetter radeln,  ein gesundes und ausgleichendes Hobby neben seinem Dienst als Seelsorger.


40-jähriges Priester und 20-jähriges Pfarreijubiläum

am 15. September 2013

So wird am kommenden Sonntag gefeiert

Der Festgottesdienst beginnt am kommenden Sonntag (15.9) um 9.30 Uhrin der St. Josef-Kirche,Friedrich-Naumann-Str. 11.

Die musikalische Begleitung übernimmt der Kirchenchor "St. Antonius der Einsiedler" aus Uli Stahls Geburtsort Gerlingen (Kreis Olpe),

Mit der  Dankandacht um 15 Uhr klingt der Tag aus.

"Ein großes Geschenk"

Uli Stahl wurde vor Jahren  zum Priester geweiht und ist seit 20 Jahren Pfarrer in Nette

NETTE. 40 Jahre Priester, 20 Jahre  Pfarrer in St. Josef Nette: Gleich doppelten Grund zum Feiern haben am kommenden Sonntag (5.9.) Uli Stahl und seine Gemeindce Gemeinde. Wenige Tage vor dem Festtag sprqach der Jubilar mit Redakteurin Beate Dönnewald über seine jahrelangen Zweifel am Priesteramt, über Seelsorge mit seinem Klavier und erlärte, warum für ihn Dortmund und nicht sein Geburtsdorf -Gerlingen die Heimat ist.


Aus der örtlichen  Presse:

Berichte der Ruhrnachrichten

vom

Stahl: auf dem Gemeide-Weihnachtsmarkt 2012 (oben links), bei seiner Priimiz am 23. Dezember 1973(oben) bei) einer Ferienfreizeit 1975 auf der Seebergspitze  (unten links) und mit seinem  Gebrüder-Knake-Klavier, Baujahr 1  das er für die Seelsorge einsetzt.

Gerne erinnert sich Pfarrer Stahl (2.v.l.)an das Kirchweihfest 2011, an dem auch Erzbischof Becker teilnahm. (RN-Foto Schütze(A)

Herr Pfarrer Stah, wollten Sie eigentlich immer schon Priester werden?

Nein, obwohl ich immer schon ein großes Gottvertrauen hatte, wollte ich das nie werden. Zwar kam bei mir als Jugendlicher und Abiturient immer mal wieder der Gedanke auf, den ich aber immer weit von mir schob.

Was wollten Sie ursprünglich beruflich machen?

Ich wollte Lehrer werden. Nach dem Abitur habe ich deshalb zunächst in Münster Philogie studiert. Aber ich war micht riochtig zufrieden ...

Und der Gedanke für ein Leben als Priester flackerte wieder auf?

Ja, konkret reifte er, als ich mich eines Tages in Münster in den Dom gesetzt und der Orgelmusik gelauscht habe. Ich wechselte an die theologische Fakultät Paderborn und machte dort nach zwei Jahren mein Philosophikum. Doch meine Zweifel blieben. Sogar ein halbes Jahr vor der Priesterweihe hatte ich noch Bedenken und habe um Aufschub gebeten.

Im Anschlusss an den Gottesdienst ist ein Beisammensein im Gemeindehaus geplant.

Zelebrant ist Pfarrer Uli Stahl in Konzelebration mit Pfarrer Hubert Werning,

Warum ?

Es ist eben keine leichte Entscheidung. Man gibt alles auf, Frau, Familie, Kinder.

Letztlich haben Sie sich ja dann doch für das Priesteramt entschieden.…

Ja, da war dieses starke Gottvertrauen und ich habe zu mir gesagt: "Wag es", "Trau es es dir zu."

Das liegt jetzt 40 Jahre zurück. Also war es wohl die richtige Entscheidung?

Ja, es war die richtige Entscheidung. Mir ist im Laufe der Jahre klar geworden, dass man es nicht mit einem Beruf, sondern mit Berufung zu tun hat. Das Priesteramt ist für mich ein großes Geschenk, weil ich viel empfange. Es ist unheimlich spannend und sehr schön.

Erzählen Sie bitte mal eine schöne Geschichte.

Mich rief eine weinende Frau an. Sie hatte schon zwei Selbstmordversuche hinter sich und war nicht mehr in der Lage, zu sprechen und sich mitzuteilen.  


Dieser Moment gehört zu den vielen Situationen. in denen ich spüre, es gibt jemanden, der mir die Augen  und Ohren  öffnet, da hat ein anderer seine Hand im Spiel, der mein Leben lenkt. Es sind Momentaufnahmen, da weiß ich:" Das ist nicht von dir. Das ist eine Eingebung." Deshalb ist mein Gottvertrauen uner-schütterlich.

Gibt es auch Schattenseiten im Leben eines Priesters?

Nach Stationen in Huckarde, Siegen, Eving und Lütgendortmund sindSie nun seit 20 Jahren Gemeindepfarrer in Nette. Sind Sie mittlerweile zu Hause?

Genau das hat mich kürzlich noch mein Brudergefragt.Ich habe ihm so geantwortet:"Meine Wurzeln sind in Gerlingen, mein Herz ist in Dortmund."

Ich habe ihr auf dem Klavier vorgespielt. Sie wurde immer lockerer, ruhiger und fand mehr und mehr zu sich selbst zurück. Jetzt konnte Sie wieder sprechen und ihr Herz ausschütten. Sie glauben garnicht, wie viel Freude ein Klavier schenken kann.


Wie sind Sie denn auf die Idee gekommen, der Frau  mit dem Klavierspiel zu helfen?

Natürlich. Das Schlimmste für mich ist, Grabe zu geleiten.

Jetzt haben Sie die Chance, mal richtig Werbung für Ihre Gemeinde zu machen..

Die St. Josef-Gemeinde ist zwar klein, aber sehr lebendig und  aktiv. Wenn es darauf ankommt, sind alle zur Stelle. Als Beispielsweise 1998 der Caritas-Kindergarten an der Dörwerstraße abgebrannt ist, haben ganz viele Hand in Hand gearbeitet, damit die Kinder übergangssweise im Gemeindehaus betreut werden konnten. Mir gefällt hier auch die Nähe zu den Menschen, sie sind für mich meine Familie.

Das heißt, Sie bleiben auch im Ruhestand Dortmunder halten?

Auf jeden Fall. Auch in meiner Zeit als DJK-Diözesanpräses habe ih viele Dortmunder kennen gelernt, und den Dortmunder Westen kenne ich ohnehin wie meine Westentasche. Erzbischof Kardinal Degenhardt hat mal gesagt:"Der Uli ist bekannt wie ein bunter Hund, aber im guten Sinne." Da muss ich doch einfach bleiben.

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Pastor Karl Kudla und Pater Professor Dr. Heribert Niederschlag. Letzterer hält auch die Festpredigt.


unter Leitung seines Bruders Helmut Stahl. Organist ist Kunibert Koch.


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Zwei ganze Dörfer auf den Beinen

Mehr als 350 Gäste feierten mit Uli Stahl , der vor 40 Jahren zum Priester geweiht wurde

Der glückliche  Jubilar, Pfarrer Uli Stahl (3.v.l.), im Kreis zahlreicher Gratulanten.

RN-Foto-Schütze

Nette: Kein Auge habe er in der Nacht vor seinem Ehrentag zugemacht, gesteht PfarrerUli Stahl. " So aufgeregt war ich zuletzt vor meiner Priesterweihe", erinnert sich der 67-jährige Seelsorger.Dieses Ereignis liegt nun genau 40 Jharezurück und wr eine der Gründe, warum am vergangenen  Sonntagvormittag mehr als 350 Besucher in  die St. Josef-Kirchedrängten. Der zweite Grund: Ulrich Stahl, für viele einfach "der Uli", ist bereits seit 20 Jahren Gemeindepfarrer in Nette.

Doppel-Ergeinis

Das Doppelereignis hat  gleich zwei Dörfer auf den Plan gerufen: So schien nicht nur ganze Nette  auf den Beinen zu sein, auch aus Stahls Heimatdorf Gerlingen im Kreis Olpe reitsen rund 150 Menschen, Familienmitglieder und Wegbegleiter, an.


Dem Anlass entsprechend hatten sie zwei besondere Geschenke im Gepäck: Ein Fotobuch über Stahls Primiz im Dezember 1973 mit dem passenden Titel "Ein ganzes Dorf auf den Beinen"

und das frisch aufpolierte Original- Holzschild mit Stahls Primiz-Spruch " Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Herbräer13,8). " Als ich das Schld gesehen habe, sind mir die Tränen gekommen", erzählt Pfarrer Stahl, der sogar noch am Montagvormittagg noch damit


beschäftigt war, den von vielen Seiten so liebevoll gestaltetetn Festtag zu verarbeiten.

Am schönsten, so Stahl, sei für ihn der Gottesdienst in der festlich geschmückten  Kirche mit den Mit-Zelebranten Pfarrer Hubert Werning, Pastor Karl Kudla, Pastor Pfroffesor Heribert Niederschlag .

und Pastor Heinz-Albert Klein gewesen. Die Auftritte des Gelinger Kirchenchores St. Antonius der Einsiedler und des Chorkreises St. Josef Dortmund-Nette, die von vielen Seiten hochgelobte Festpredigt über das heutige Priesterum von Proffessor Niederschlag, die zahlreichen Grußworte - an diese Momente werde er ich noch lange und gerne erinnern. Einer der Höhepunkte war sicherlich auch Ulis Stahls Spontan-Einsatz während des gemütlichen  Beisamenssein im Gemeindehaus: Auf dem Klavier gab der Jubilar kuzerhand das Kufsteinlied zum Besten.

Große Dankbarkeit

"Ich habe bei den Menschen so eine große Dankbarkeit gespürt, dass ich sagen kann, ich werde hier auf Händen getragen. Es war wirklich ein wunderbares und harmonisches Fest", schwärmt der Netter Pastor. Sein spezieller Dank galt an diesem Tag auch dem Ehepaar Brigitte und Heinrich Pampus, das bereits seit 20 Jahren für ihn sorgt.

Beate Dönnewald


Zur Predigt von Professor Dr. Heribert Niederschlag bitte hier klicken